Pläne für Einkaufszentrum in Freisenbruch sind ab sofort öffentlich

Neue Mitte Freisenbruch
So könnte das neue Stadtteilzentrum in Freisenbruch irgendwann aussehen. Bis 2022 könnte ein Abschluß der Baumaßnahme denkbar sein.

Die Stadt Essen veröffentlicht am Montag, 06.01.2020, den Bebauungsplan für das “Quartier am Hellweg”. Interessierte Freisenbrucher können ihn bis zum 7. Februar im Amt für Stadtplanung im Deutschlandhaus einsehen. Die Bauarbeiten sollen noch dieses Jahr beginnen.

Wenn alles gut läuft, sollen die Arbeiten für das neue “Quartier am Hellweg” Ende 2020 beginnen. Das neue Einkaufszentrum soll ein neuer Mittelpunkt im Freisenbrucher Stadtteilleben darstellen. Auf dem momentan ungenutzten Gelände an der Kreuzung Bochumer Landstraße, Rodenseelstraße, Sachsenring soll ein moderner Komplex entstehen, der Platz für einen Supermarkt, einen Drogeriemarkt und mehrere Büros und Wohnungen bietet. Ende des vergangenen Jahres wurden die ersten Entwürfe bei einer Bürgerversammlung in Essen vorgestellt.

Nachdem das Projekt immer wieder verschoben wurde, geht man mittlerweile von einer Fertigstellung im Jahr 2022 aus. Von einem Großteil der Freisenbrucher wird das neue Zentrum sehnsüchtig erwartet. Besonders in den letzten Jahren haben immer mehr Läden entlang der Bochumer Landstraße geschlossen und Anwohner in der benachbarten Stadtteile zum Einkaufen getrieben. Ein wichtiger Grund: Fehlende Parkplätze. An diese wurde bei den Planungen für das “Quartier am Hellweg” von Anfang an gedacht.

3 Kommentare

  1. Mag ja in gewisser Weise interessant sein, wobei mir das schon ein bisschen am Ende von Freisenbruch zu sehr Abseits erscheint.
    ABER: SOOOO HÄSSLICH! Gibt es keine Architekten mehr, die noch Ansatzweise neutrale und dennoch schöne Objekte kreieren?? gerade an der Ecke so ein Rund-Eck-Unding.. bisher fand ich es schön, dort lang zu fahren…

  2. Ich gebe an dieser Stelle zu bedenken, dass sich in der Vergangenheit kein kleiner Discounter oder Drogeriemarkt hier in Essen Freisenbruch gehalten hat. Und dies lag nicht an den mangelnden Parkplätzen. Das geplante Gebäude wird in der Ausprägung den gleichen Weg wie das vielgepriesene Prisma Center in Essen Borbeck gehen. Auf den Bürgerversammlungen wurden zum Thema fußläufige Erreichbarkeit der Nahversorgung viele Stimmen laut. Dies scheint in erster Linie den Bürgern wichtig zu sein. Dann verstehe ich aber nicht, dass sich diverse Lebensmittelläden wie Bäckerei Strack, Bäckerei Döbbe, der kleine Netto Markt und der russische Supermarkt nicht gehalten haben.
    Da müsste ja eigentlich das Geschäft super gelaufen sein. Bürger Freisenbruchs, die einen Großeinkauf machen wollen, fahren mit dem Auto zu REAL, REWE Mokanski oder Kaufland in Bochum.

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