TC Freisenbruch sucht auch in China nach Onlinemanagern

Onlinemanager TC Freisenbruch
Screenshot des Onlinemageners des TC Freisenbruchs | Foto: TC Freisenbruch

Der Essener Kreisligist TC Freisenbruch plant eine China Expansion. „Der asiatische Markt ist unser Zukunftsmarkt“, berichtet Freisenbruchs Geschäftsführer Gerrit Kremer. Um dieses Ziel in die Tat umzusetzen, reiste der Vorstand des Vereins am Montag nach Peking.

Nein! Dies ist keine Story des Postillions, sondern die Realität. Der TC Freisenbruch, ein Achtligist aus dem Zentrum des Ruhrgebiets tritt auf der ISPO Beijing, der führenden Sportmesse in Asien, als Aussteller auf. „Wir wurden von dem Veranstalter nach Peking eingeladen“, erklärt Kremer. Um einen guten Auftritt zu gewährleisten wurde in den letzten Wochen am Messestand gefeilt und zahlreiche Werbemittel wurden ins chinesische übersetzt.

Auf der Messe mit einigen zehntausend Fachbesuchern präsentiert der Verein sein Konzept. Beim TC Freisenbruch entscheidet die Online-Community über alles!

Angefangen bei der Aufstellung, den Finanzen bis hin zu den Transfers und der Entlassung des Trainers. Derzeit wird auch darüber abgestimmt, wie viel Geld die Community zur Reise des Vorstandes beisteuert.

Die über 600 Online-Manager aus aller Welt haben sich auf der Webseite des Vereins registriert und dürfen dort die Entscheidungen treffen, die ihnen in der großen Fußballwelt verwehrt bleiben. Getreu dem Motto: „Wir geben den Fans den Fußball zurück!“

Jeder Manager zahlt fünf Euro in die Vereinskasse ein und kann mit seiner Stimme mitentscheiden, was mit dem Geld passiert.

Unter den 600 Managern befinden sich bereits eine Handvoll Chinesen, die den Weg über einen Bericht in dem chinesischen Fußballmagazin dongqiudi.com nach Essen gefunden haben.

Um ein wenig den asiatischen Markt kennen zulernen, war der TC Freisenbruch zu dem vor einigen Monaten auf dem China Forum der NRW-Bank in Duisburg mit einem eigenen Stand zu Gast.

Damit sich der TC Freisenbruch auch auf dem asiatischen Markt etablieren kann, kooperiert der Verein mit dem Kölner Start-Up DeepL.com. Dank der intelligenten Algorithmen der Kölner werden alle Texte umgehend ins englische übersetzt. Zu dem wurde mittlerweile eine chinesische Landing Page veröffentlicht und der Zahlungsanbieter Alipay wird noch eingebunden.

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