In Essen-Freisenbruch verschwindet erneut ein wichtiger Supermarkt – und verschärft damit die Situation für viele Anwohner deutlich. Besonders die Versorgung im Alltag wird zunehmend schwieriger. Immerhin gibt es jetzt einen kleinen Hoffnungsschimmer für den Stadtteil.
In Essen-Freisenbruch steht die nächste einschneidende Veränderung bevor: Der REWE-Markt an der Bochumer Landstraße schließt am 25. April 2026 endgültig seine Türen. Damit verliert der Stadtteil zunächst eine weitere wichtige Einkaufsmöglichkeit, was vor allem bei den Anwohnern für Unmut sorgt. Schon jetzt ist die Nahversorgung in Freisenbruch eingeschränkt, sodass viele Menschen künftig längere Wege zum Einkaufen in Kauf nehmen müssen. Besonders ältere Bewohner oder Familien ohne Auto stehen dadurch vor zusätzlichen Herausforderungen im Alltag.
Die Gründe für die Schließung wurden bislang nicht konkret genannt. Für die Beschäftigten gibt es jedoch zumindest eine positive Nachricht: Sie sollen in anderen Filialen weiterbeschäftigt werden. Unter den Anwohnern macht sich derweil vor allem Enttäuschung breit, da das Angebot an Supermärkten im direkten Umfeld immer weiter schrumpft.
Für etwas Entlastung könnte jedoch die Zukunft der Fläche sorgen: Nach einem Umbau soll im bisherigen REWE-Gebäude ein Penny-Markt eröffnen. Damit wäre zumindest langfristig wieder eine Einkaufsmöglichkeit vor Ort gesichert, auch wenn es zunächst zu einer Übergangszeit ohne Supermarkt kommen dürfte.
Zusätzliche Unsicherheit bleibt dennoch bestehen, da das geplante Einkaufszentrum in Freisenbruch weiterhin auf sich warten lässt. Das Projekt verzögert sich seit Jahren, eine Baugenehmigung wird aktuell für Mai 2026 erwartet. Bis zur tatsächlichen Umsetzung dürfte jedoch noch einige Zeit vergehen.
Insgesamt zeigt sich, dass die Nahversorgung in Freisenbruch zunehmend zum Problem wird. Auch wenn mit dem geplanten Penny ein kleiner Lichtblick in Sicht ist, bleibt die Situation für viele Bewohner vorerst angespannt.
Meine grobe Schätzung für das sogenannte Einkaufszentrum ist vermutlich 2035 , wenn überhaupt. Unser allseits geschätzter Bürgermeister ist nicht in der Lage, mal für die Freisenbrucher Rede und Antwort zu stehen. Ich erinnere mich an die Veranstaltung im Haus Springob in 2015. Was für eine Gewese und Tamtam. Mittlerweile haben wir 2026 und ausser Verkehrs-und Lärmbelästigung ist nicht viel passiert. Mir tun nur die Senioren leid, die nicht mehr gut zu Fuss sind und nicht viel Möglichkeiten haben eine Einkaufsstätte fußläufig zu erreichen. Überdies sieht es an der Kreuzung zum Sachsenring aus wie in der Bronx.