Zum Jahreswechsel 2025/26 kam es im Bergmannsfeld in Essen-Freisenbruch erneut zu unschönen Szenen. Zum wiederholten Male wurden Rettungskräfte mit Feuerwerk angegriffen.
Bereits in den Vorjahren war das Bergmannsfeld über die Grenzen von Essen hinweg in die Schlagzeilen geraten. Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr wurden gezielt mit Pyrotechnik angegriffen. Für den Jahreswechsel ins Jahr 2026 wurde wie auch im Vorjahr Kameratechnik installiert, um Randalierer zumindest im Nachhinein identifizieren zu können. Außerdem wurde eine Einsatzhundertschaft der Polizei in der unmittelbaren Nähe platziert, um notfalls eingreifen zu können.
Am 01.01.2026 gegen 0:30 Uhr setzten bislang unbekannte Täter am Philosophenweg im Bergmannsfeld mehrere Mülltonnen in Brand. Während Polizei und Feuerwehr im Einsatz waren, kam es vereinzelt zu Angriffen mit Raketen. Dank des schnellen Eingreifens der in der Nähe stationierten Einsatzhundertschaft konnte die Situation rasch unter Kontrolle gebracht und der Feuerwehr ein gefahrloses Arbeiten ermöglicht werden.
Durch die Erfahrungen der letzten Jahre hatte sich auch ein Team der BILD-Zeitung im Stadtteil platziert. Die so erfassten Bilder sorgten daher erneut für eine schlechte öffentliche Außenwirkung des Stadtteils.
Bislang konnten auch keine Täter ermittelt werden. Im Vergleich der letzten Jahre blieb es aber ruhiger.
Auch in anderen Stadtteilen von Essen kam es zu ähnlichen Szenen. Am Katernberger Markt erlitt ein Polizeibeamter ein Knalltrauma aufgrund eines detonierten Böllers und musste seinen Dienst vorzeitig beenden.
Insgesamt spricht die Polizei und Feuerwehr Essen von einer erneut arbeitsreichen Silvesternacht, die sich in Gesamtzahlen etwa im Vergleich des Vorjahres bewegt.
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