Rund 150 Gäste kamen zum Neujahrsempfang 2019 des TC Freisenbruchs

v.l.n.r. Trainer Peter Schäfer, TCF Vorstand Jochen Witter, Aydan Özoğuz (mdB.), Thomas Kufen (OB Essen), Gerrit Kremer (Geschäftsführer TC Freisenbruch) | Foto: Petra Mittelstaedt

Der TC Freisenbruch ist mit einem großen Event ins neue Jahr gestartet. Am Montag lud der Traditionsverein aus dem Essener Osten ins Grillo Theater ein. Rund 150 Gäste aus Sport, Politik und Wirtschaft waren der Einladung gefolgt und erfreuten sich an drei spannenden Podiumsdiskussionen rund um das Thema Integration im Sport.

Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen stand genauso wie die Bundestagsabgeordnete und die ehemalige Staatsministerin als Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration Aydan Özoğuz aus Hamburg Rede und Antwort.
Beide diskutierten gemeinsam mit Freisenbruchs Trainer Peter Schäfer über die Bedeutung der Sportvereine bei der Integration in Deutschland.

Thomas Kufen zeigte sich sehr erfreut darüber, dass es in seiner Heimat zahlreiche Leuchtturmprojekte in den Essener Sportvereinen gibt.
Auch der TC Freisenbruch plant derzeit ein Leuchtturmprojekt in dem er den „Bildungsstandort Oststadt“ errichten will. Zuletzt wurde der Verein für seine Verdienste in der Integrationsarbeit ins Bundesprogramm “Stützpunktvereine Integration durch Sport“ aufgenommen.

Aydan Özoğuz lobte den TC Freisenbruch und sein Mitbestimmungskonzept als Zukunftsweisend. Auch Essens Stadtoberhaupt Kufen zeigte sich beindruckt, aber betonte das er ein großer Verfechter der parlamentarischen Demokratie ist und es sich deshalb nicht vorstellen kann, dass das Konzept des TC Freisenbruch in der Politik Einzug halten kann.

Im Anschluss gab Prof. Dr. Christian Rüttgers von der FOM Hochschule einen wissenschaftlichen Einblick in die positive Integrationsarbeit der Sportvereine.

Einen humorvollen Abschluss der Veranstaltung gab es mit Farat Toku, dem Chef-Trainer der SG Wattenscheid 09. Trotz der besorgniserregenden finanziellen Situation seines Arbeitgebers zeigte sich der 38jährige A-Lizenz Inhaber von einer sehr humoristischen Seite. So berichtete Toku unter anderem davon, dass er schon in der Vorbereitung die Neuzugänge des Regionalligisten auf die turbulenten Wochen, die zum Repertoire des Clubs gehören, intensiv vorbereitet.
Im Laufe des Gesprächs lud der Trainer des Viertligisten den Achtligisten aus Essen-Freisenbruch zu einem Testspiel im Rahmen der Wintervorbereitung ein.

Dirk Heidenblut, Bundestagsabgeordneter aus Essen, schrieb nach der Veranstaltung begeistert auf seiner Facebook Seite: „Das war wieder ein besonderer Neujahrsempfang, den der TC Freisenbruch 02 e.V jetzt zum zweiten Mal im Grillo Theater ausgerichtet hat.“

Das war wieder ein besonderer Neujahrsempfang, den der TC Freisenbruch 02 e.V jetzt zum zweiten Mal im Grillo Theater ausgerichtet hat. Im bewährten Format (drei Podiumsdiskussionen, unterbrochen von Pausen und abgeschlossen mit Currywurst-Buffet) wurde mit Politik (als Gast dabei meine Hamburger SPD Kollegin Aydan Özoguz, engagierte Integrationsministerin der letzten Legislaturperiode), Wissenschaft und Sport die Integrationswirkung der Sportvereine diskutiert. Und da ist der TC Freisenbruch ein wirklicher Vorreiter, weshalb er auch von einem vom DFB und Aydan Özoğuz aufgelegten Förderprojekt profitierte. Natürlich spielt bei dem Verein, der Onlinecoaches aus der ganzen Welt die Mannschaftsaufstellung entscheiden lässt, auch der besondere Aspekt des etwas anderen, internetnutzenden Sportvereins eine Rolle. Das Verfahren wollte der Trainer der SG Wattenscheid dann aber doch nicht recht übernehmen. Insgesamt wieder ein unterhaltsamer, informativer, einfach etwa anderer Empfang zum Jahresauftakt. Und das im ebenfalls ganz auf Integration ausgerichteten Cafè Central, mit dem Personal aus dem Hayati. #tcfreisenbruch #aydanözoguz #fussball #neujahrsempfang #podium #integration

Gepostet von Dirk Heidenblut – Mitglied des Bundestages am Montag, 7. Januar 2019

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