40 Jahre Pfadfinder in Freisenbruch: DPSG St. Altfrid ließ es krachen

Auch zum 40. Geburtstag präsentieren sich die Pfadfinder und Pfadfinderinnen aus Freisenbruch ganz jugendlich.

Seit 40 Jahren gibt es schon den Pfadfinderstamm DPSG St. Altfrid in Essen-Freisenbruch. Das runde Jubiläum wurde daher nun kräftig gefeiert.

Seit 4 Jahrzehnten gibt es bereits die Pfadfinder an der St. Altfrid Kirche in Essen-Freisenbruch. Am Samstag, den 10. November 2018, wurde daher zur großen Jubiläumsfeier ins Julius-Leber-Haus in Leithe eingeladen. Rund 200 Gäste nahmen an der Veranstaltung teil.

Die vielen Jahren merkt man den Gastgebern gar nicht an: Der Abend beginnt mit einem turbulenten Bühnenprogramm. Im Stil von „Zurück in die Zukunft“ – und der passenden Moderation durch Dr. Emmet Brown und Marty McFly – reist man durch die Geschichte der Jugendgruppe, die in der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg organisiert ist und in Fachkreisen auch einfach Stamm St. Altfrid genannt wird.

Zunächst zeigen die 7- bis 18-jährigen Pfadfinder wie so ein Pfadfinderleben ausschaut. Der Zuschauer darf an einem (fast) echten Zeltlager auf der Bühne teilnehmen, ist eingeladen beim Pfadfinderlied „Flinke Hände, flinke Füße“ miteinzustimmen und die Reihen zu schließen oder auch die Tanz- und Gesangsperfomance der älteren Jugendlichen zu bestaunen.

Auch die Betreuer der Kinder- und Jugendlichen, die in verschiedenen Altersstufen organisiert sind, wirken ganz und gar nicht angestaubt. Zum Abschluß des Bühnenprogramms präsentieren sie sich mit einer ausgereiften Tanzperformance, die auch den noch so neutralen Zuschauer von den Plätzen reißt. Eine geforderte Zugabe wurde zwar nicht einstudiert, aber stattdessen gibt es einfach nochmal den gleichen Song von vorne. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg – ganz im Pfadfinderstil eben!

1978 gründeten nur wenige Leute die erste Pfadfindergruppe in Freisenbruch. Zu diesem Zeitpunkt war die Familiendichte im Stadtteil sehr hoch und man wollte den Kindern etwas Sinnvolles für ihre Freizeitgestaltung bieten. Die Leiter haben bis heute immer wieder gewechselt. Ein Verfallsdatum gibt es zwar nicht, aber man muß natürlich den jugendlichen Charakter des Verbandes erhalten. Eines ist aber stets gleich geblieben: Die junggebliebenen Begleiter sind ehrenamtlich und mit jeder Menge Spaß an der Sache dabei. Und wenn auch mit dem fortschreitenden Alter und den sich ändernden Lebensumständen irgendwann keine Zeit mehr für die Pfadfinderei bleibt, so bleibt man doch im Herzen ein Leben lang der Idee verbunden. Man sagt „Einmal Pfadfinder, immer Pfadfinder“.

Ein Gruppenfoto wie eine Zeitreise: Viele ehemalige Mitglieder nahmen an der großen Jubiläumsfeier teil.

Und dass an dieser Weisheit was dran ist, wird auch an den zahlreichen Gästen an diesem Abend im AWO-Jugendzentrum sichtbar. Neben aktiven Mitgliedern und Verwandten, stellen die ehemaligen Stammesmitglieder die größte Gruppe der Anwesenden. Man trifft alte Gesichter wieder, tauscht Geschichten von früher aus, Händen werden geschüttelt, Umarmungen getauscht. Irgendwie ist es ein bißchen als hätte jemand die Zeit zurückgedreht – ganz genau so wie bei „Zurück in die Zukunft“ eben. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die anschließende Party bis in die frühen Morgenstunden andauert.

Die Pfadfinder der DPSG St. Altfrid freuen sich immer auf neue Kinder und Jugendliche, die mal bei einer der Gruppenstunden vorbeischnuppern wollen und selber sehen wollen, was Pfadfinder so machen. Weitere Informationen finden Interessierte auf der Internetseite.

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