Von Bethlehem nach Freisenbruch

Freisenbrucher Pfadfinder bringen Friedenslicht

Die Aussendungsfeier im Essener Münster fand am 3. Advent statt. | Bild: DPSG St. Alfrid

Die Pfadfinder der DPSG St. Altfrid bringen das Friedenslicht nach Freisenbruch. Entzündet wurde es auch dieses Jahr wieder in Bethlehem.

Am Sonntag, den 11. Dezember 2016, erreicht die Flamme für den Frieden den Essener Münster nach seiner Zugreise aus Wien.  In Wien war es zuvor per Flugzeug aus Tel Aviv angekommen. Von Bethlehem im Westjordanland gelangt das Licht zuerst über Tel Aviv nach Wien. Von dort aus wird es von verschiedenen Pfadfindergruppen abgeholt und in viele Länder und Städte Europas verteilt.

Bei der Aussendungsfeier im Dom in der Essener Innenstadt nahmen auch viele Pfadfinder aus dem Bistum Essen und Verbänden anderer Konfession teil. Traditionell bringen sie das Licht weiter in die eigenen Gemeinden und Stadtteile, damit sich jeder seinen Teil des Friedenslichts mit nach Hause nehmen kann.

In St. Altfrid bietet sich am Samstag, den 17. Dezember 2016, die Möglichkeit. Im Gottesdienst ab 17 Uhr wird das Friedenslicht durch die Pfadfinder der DPSG St. Altfrid verteilt. Anschließend hat man nochmal in der Messe in St. Antonius um 18:30 Uhr am Samstag und um 10:00 Uhr am Sonntag die Möglichkeit das Friedenslicht per Kerze mit nach Hause zu nehmen. Dort übernimmt die Verteilung dann die katholische Jugend St. Antonius.

Das Friedenslicht wird bereits seit dem Jahr 1986 traditionell in der Geburtsgrotte in Betlehem entzündet. Es soll den Menschen ein Zeichen des Friedens sein. Dieses Jahr steht die Aktion unter dem Motto „Frieden: Gefällt mir“ – in Anlehnung an den berühmten Facebook-Daumen.

 

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